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Wie oft sollte man Bettwäsche und Matratze bei Hausstauballergie wechseln?
Bei einer Hausstauballergie entscheidet vor allem die Regelmäßigkeit, mit der Sie Milben und deren Allergene aus dem Schlafbereich entfernen. Bettwäsche sollten Sie in diesem Fall etwa alle ein bis zwei Wochen wechseln, bei starken Beschwerden sogar wöchentlich. Nutzen Sie beim Wechsel möglichst milbenundurchlässige Bezüge für Matratze, Kissen und Decke, sogenannte Encasings, die Sie feucht abwischen können. Die eigentliche Bettwäsche waschen Sie idealerweise bei mindestens 60 Grad, damit Milben abgetötet werden; empfindliche Stoffe können Sie auch bei 40 Grad waschen, wenn Sie zusätzlich einen geeigneten Waschzusatz verwenden. Achten Sie darauf, die Wäsche zügig zu trocknen, denn Feuchtigkeit begünstigt Milbenwachstum. Details ansehen haushalt gehört außerdem, das Schlafzimmer täglich kurz zu lüften und die Luftfeuchtigkeit niedrig zu halten, weil trockene Luft den Milben die Lebensgrundlage entzieht.
Die Matratze selbst müssen Sie nicht jede Woche wechseln, aber regelmäßig reinigen und schützen. Saugen Sie die Matratze alle vier bis acht Wochen gründlich ab, am besten mit einem Staubsauger, der über einen geeigneten Filter verfügt, und wischen Sie sie anschließend mit einem feuchten Tuch ab. Ein Encasing reduziert den Kontakt mit Milbenallergenen deutlich und sollte regelmäßig, etwa alle ein bis zwei Monate, mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Lüften Sie die Matratze nach dem Aufstehen, indem Sie die Bettdecke zurückschlagen und das Schlafzimmer stoßlüften. Auch hier gilt: Eine gut organisierte Wohnung pflege und haushalt umfasst nicht nur das Waschen der Bettwäsche, sondern auch das konsequente Trockenhalten des Schlafbereichs.
Wenn Sie zusätzlich allergisch auf Pollen oder Schimmel reagieren, kann ein häufigerer Wechsel sinnvoll sein, etwa alle fünf bis sieben Tage. Beobachten Sie Ihre Beschwerden: Niesen, juckende Augen oder Atemprobleme am Morgen zeigen oft, dass die Reinigungsintervalle zu lang sind. Ersetzen Sie Matratzen nach einigen Jahren, wenn sie durchgelegen oder verunreinigt sind, und verzichten Sie auf schwere Bettdecken, die Feuchtigkeit speichern. Kombinieren Sie regelmäßiges Waschen, Encasings und eine trockene, gut gelüftete Umgebung, dann lässt sich die Belastung durch Hausstaubmilben wirksam senken. Besprechen Sie bei anhaltenden Beschwerden zusätzlich mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, ob eine medikamentöse Behandlung oder eine spezifische Immuntherapie für Sie infrage kommt.