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Rollladengurt wechseln - Wartung, Führung und Kastenöffnung im Eigentum
Der regelmäßige Griff zum Rollladengurt gehört zum Alltag vieler Eigentümer, doch erst wenn das Band rissig wird, sich aufwickelt oder gar reißt, rückt die Wartung in den Fokus. Bevor Sie einen neuen Gurt einziehen, sollten Sie den Zustand der gesamten Anlage prüfen: Ziehen Sie den alten Gurt vollständig heraus und kontrollieren Sie ihn auf verknotete Stellen oder ausgefranste Ränder – oft ist nur die oberste Lage beschädigt, während der Rest noch tragfähig ist. Messen Sie exakt die benötigte Länge, indem Sie den Gurt straff von der Wickelrolle bis zum unteren Endstück führen und großzügig zehn Prozent Aufschlag für die Befestigung einplanen. Achten Sie beim Kauf des Ersatzgurtes auf die korrekte Breite, denn ein zu schmales Band rutscht in der Führung, ein zu breites klemmt im Kasten. Für eine reibungslose Funktion empfiehlt es sich, die Gurtrolle und die Umlenkrolle im Kasten mit einem silikonfreien Trockenschmiermittel zu behandeln, da herkömmliche Öle Staub binden und die Bewegung erschweren. Wenn Sie in einer eigentumswohnung wohnen, denken Sie daran, dass die Wartung der Rollläden grundsätzlich zu Ihrem Sondereigentum gehört, solange Schäden durch normale Abnutzung entstehen – eine gute Gelegenheit, sich mit den Hausregeln vertraut zu machen.


Für eine saubere Führung des neuen Gurtes ist der sogenannte Gurtwickler entscheidend, der das Band gleichmäßig aufrollt und ein Verdrehen verhindert. Kontrollieren Sie vor dem Einbau, ob die Führungsschiene im Fensterrahmen frei von Schmutz und alten Gurtresten ist; ein Staubsauger mit schmaler Düse leistet hier gute Dienste. Fädeln Sie den neuen Gurt von unten durch die Öffnung im Fensterbrett, führen Sie ihn an der Rolle vorbei und legen Sie ihn so ein, dass die glatte Seite nach außen zeigt – nur so wickelt er sich ohne Falten auf. Achten Sie darauf, dass der Gurt nicht an scharfen Kanten der Führung scheuert; bei Bedarf können Sie die Kante mit feinem Schleifpapier entgraten, bevor Sie den Gurt mit einer Schraube oder einem Klemmsystem am Wickler befestigen. Ziehen Sie den Gurt anschließend mehrfach vollständig aus und wieder ein, um zu testen, ob er gleichmäßig läuft und nicht seitlich abweicht. In einer eigentumswohnung mit mehreren Fenstern lohnt es sich, alle Gurte zeitgleich zu prüfen, denn oft zeigt einer nach dem anderen ähnliche Verschleißerscheinungen – so sparen Sie sich spätere Einzelaktionen und haben die Kontrolle über alle Zugbänder an einem Tag.

Die Öffnung des Rollladenkastens ist der heikelste Schritt, da Sie hier in die Bausubstanz eingreifen. Bei den meisten neueren Anlagen finden Sie eine abnehmbare Kunststoffblende an der Kastenunterseite oder eine Klappe an der Stirnseite – hebeln Sie diese vorsichtig mit einem breiten Spachtel ab, ohne die Dichtungen zu beschädigen. Ist der Kasten jedoch verputzt oder tapeziert, liegt oft eine Revisionsklappe vor, die sich nach dem Entfernen der Abdeckung öffnen lässt; hier ist Fingerspitzengefühl gefragt, um den Putz nicht abzusprengen. www.ht18.de keine sichtbare Zugangsmöglichkeit finden, prüfen Sie, ob der Kasten von innen über einen Hohlraum erreichbar ist – in vielen älteren Häusern ist dies der Fall, doch seien Sie vorsichtig mit Gewalt. Bedenken Sie, dass die Kastenöffnung im Gemeinschaftseigentum liegen kann, wenn mehrere Wohnungen über denselben Strang versorgt werden; in diesem Fall sollten Sie die Verwaltung informieren, bevor Sie bohren oder schrauben. Sobald der Kasten offen ist, reinigen Sie den Innenraum von losem Mörtel und Staub, kontrollieren Sie die Aufhängung der Rollladenpanzer und tauschen Sie bei Bedarf auch die Umlenkrolle mit, falls diese Spiel hat. Nach getaner Arbeit setzen Sie die Blende wieder ein und achten darauf, dass sie bündig abschließt – nur so bleibt die Dämmung des Kastens erhalten, was in Ihrer eigentumswohnung gerade im Winter spürbar Energie spart.

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